Wohlfühlen. Wachsen. Zusammenleben.
Unsere Ziele für 2025 bis 2030:
- Spielplätze erhalten und modernisieren
- Konzept der „bespielbaren Stadt“: Spielobjekte im öffentlichen Raum und sichere Wege
- Konzept der „besitzbaren Stadt“: für altersgerechte, gut nutzbare Aufenthaltsbereiche
- Schulen weiter modernisieren – durch eine innovative Lernumgebung und digitale Ausstattung
- Bezahlbaren Wohnraum fördern – durch faire Vergabesystemen für Baugrundstücke
- Barrierefreiheit ausbauen – in öffentlichen Gebäuden und im Straßenraum
- Errichtung einer Pumptrack-Bahn auf der Fläche der alten Skateanlage
- Inklusion fördern – Kinder mit und ohne Handicap Teilnahme an Freizeit- und Ferienangeboten ermöglichen.
Erkelenz ist familienfreundlich. Mit Investitionen in Bildung, Infrastruktur, Sport- und Freizeiteinrichtungen haben wir viele Projekte erfolgreich umgesetzt – vom Franziskanerplatz als neuem Familien-Treffpunkt oder dem neuen Skatepark über die Digitalisierung der Schulen bis hin zur Einführung einer sozial gerechteren Staffelung der Kita-Beiträge. Doch unser Anspruch endet nicht beim Erreichten: Wir wollen weiter anpacken und die Weichen für eine Stadt stellen, in der sich junge Familien und Menschen jeden Alters wohlfühlen und aktiv am Zusammenleben teilhaben können.
Das haben wir vor:
Die bespiel- und besitzbare Stadt weiterentwickeln
Kinder, Familien und ältere Menschen sollen den öffentlichen Raum aktiv nutzen können. Unser Konzept der „bespielbaren Stadt“ sieht sichere Wege vor, die durch kreative Spiel- und Bewegungsobjekte aufgewertet werden – nutzbar für alle Generationen. Gleichzeitig fördern wir mit der „besitzbaren Stadt“ altersgerechte Treffpunkte, Ruhezonen und barrierefreie Gestaltung. Diese Ideen sind auch in die Umsetzung von „Erkelenz 2030“ eingeflossen.
Spielplätze und Treffpunkte für Jung und Alt
Wir modernisieren systematisch unsere Spielplätze und Freizeitflächen – mit Beteiligung der Kinder und Jugendlichen. Der Franziskanerplatz, die neue Parkanlage an der Westpromenade oder die Skateanlage im Willy-Stein-Stadion sind Beispiele für gelungene Begegnungsorte. Weitere Projekte wie eine Pumptrack-Bahn am Spielplatz beim Kaufland oder eine Dirt-Bike-Strecke in Hetzerath folgen.
Bildung stärken – von der Kita bis zur digitalen Schule
Mehr als 30 Millionen Euro jährlich investieren wir in Bildung und Familie – die Hälfte davon als freiwilligen Leistungen der Stadt. Kitas und Schulen sind modern ausgestattet und digital gut aufgestellt. Durch die Schaffung eines Medienentwicklungsplans und die flächendeckende Ausstattung der Schulen mit Tablets ist Erkelenz ein regionaler Vorreiter bei der Digitalisierung im Bildungsbereich.
Kita-Beiträge – fair und gerecht
Unser sozial ausgewogenes Kita-System entlastet Familien spürbar: Beiträge zahlen nur Eltern mit einem Jahreseinkommen über 38.000 Euro. Geringverdienende, Sozialleistungsempfänger, Geschwisterkinder und die letzten beiden Kita-Jahre sind beitragsfrei. Die Stadt investiert jährlich über 10 Millionen Euro in die Betreuung – mit qualifiziertem Personal und einem flexiblen Vertretungspool – einzigartig im Kreis Heinsberg. Diesen Weg gehen wir weiter.
Wissenschaft und Forschung fördern
Mit dem geplanten „Campus Transfer – Kompetenzzentrum der Land- und Ernährungswirtschaft“ soll ein neuer Forschungsstandort im Gewerbegebiet Erkelenz-Ost entstehen. Das Ankerprojekt im Strukturwandel des rheinischen Reviers ist ein bedeutender Schritt für die Zukunftsfähigkeit unserer Region. Wir setzen uns weiter mit Nachdruck für die notwendige Förderung ein.
Bezahlbarer Wohnraum für alle
Wir schaffen mehr bezahlbaren Wohnraum, unter anderem durch die gezielte Konzeptvergabe von Grundstücken in Neubaugebieten und den Einsatz der Grundstücks-Entwicklungsgesellschaft Erkelenz (GEE) für den öffentlich geförderten Wohnungsbau. Darüber hinaus unterstützen wir weiterhin preisgünstige Grundstücke für Familien und fördern so einen gesunden Generationenmix.
Integration mit Augenmaß
Wir setzen auf eine möglichst dezentrale Unterbringung und eine frühzeitige, kindgerechte Integration. Offene Ferienspiele, Investitionen in Kitas und Schulen sowie die Förderung ehrenamtlicher Strukturen tragen zum sozialen Zusammenhalt bei. Ziel bleibt Hilfe zur Selbsthilfe: Wer schnell Deutsch lernt und Arbeit findet, profitiert selbst – und entlastet unsere Kommune.