Zukunft beginnt jetzt.

Unsere Ziele für 2025 bis 2030:

  • Revitalisierung der vom Tagebau verschonten Dörfer
  • Anpassung der Fortführung der Landstraße L 354 n im Bereich Venrath/Kaulhausen an die neue Tagebauplanung sowie Fortführung bis zur L 19
  • Baulandentwicklung in Holzweiler als „Allgemeiner Siedlungsbereich“
  • Erfolgreiche Vorbereitung der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2037

Der Strukturwandel im Umfeld des Tagebaus stellt Erkelenz vor große Herausforderungen – und bietet zugleich Chancen. Wir wollen diesen Wandel aktiv gestalten. Die Stadt hat bereits viele Projekte auf den Weg gebracht, im Einklang mit dem Zweckverband Landfolge, um die Lebensqualität in den betroffenen Dörfern zu sichern.

Der Erhalt von Keyenberg, Kuckum, Berverath, Ober- und Unterwestrich war ein großer Erfolg. Aber er kam spät – mitten in der Umsiedlungsphase. Bestehende Planungen mussten komplett neu gedacht werden. Die Menschen erwarten zu Recht klare Perspektiven. Den Weg wollen wir gemeinsam mit den Betroffenen gestalten.

Ein zentrales Fundament unserer Arbeit sind die Zukunftsvision sowie das städtebauliche Entwicklungskonzept für die fünf Dörfer des dritten Umsiedlungsabschnitts. Sie enthalten Strategien für Natur, Landschaft, Mobilität und Siedlungsentwicklung – mit einem klaren Ziel: die nachhaltige Nutzung der Flächen.

Das haben wir vor:

Erhalt des dörflichen Charakters

Die historischen Ortskerne und ortsbildprägenden Gebäude sollen bewahrt und durch behutsame Nachverdichtung sowie neue Entwicklungen ergänzt werden.

Grün-blaue Infrastruktur

Maßnahmen wie die naturnahe Gestaltung der Niersaue und die Schaffung von Retentionsflächen sollen zur Klimaanpassung beitragen.

Mobilität und Anbindung

Die Verbesserung des Rad- und Fußwegenetzes, die Einführung eines Schnellbussystems („Überlandexpress“) und die Optimierung des ÖPNV sollen die Erreichbarkeit der Dörfer erhöhen. Die Anbindung der Radwege und des ÖPNV an die Bahnhöfe Herrath und Hochneukirch für eine gute Erreichbarkeit von Mönchengladbach, Köln und anderen Zielen ist uns wichtig.

Wohnen und soziale Infrastruktur

Die Entwicklung vielfältiger Wohnformen, die Reaktivierung von Kindertagesstätten und die Förderung gemeinschaftlicher Einrichtungen wie Dorfläden und Veranstaltungsstätten stehen im Fokus.

Bürgerbeteiligung

Die aktive Einbindung der Bevölkerung in den Planungsprozess ist ein zentrales Element, um eine hohe Akzeptanz und Identifikation mit den Maßnahmen zu gewährleisten.

Wir unterstützen die gemeinsam mit der Bürgerschaft erarbeiteten Ziele und setzen uns für deren Umsetzung ein – damit sich die fünf Dörfer wieder zu lebenswerten und zukunftsfähigen Orten entwickeln können.

Internationale Gartenausstellung (IGA) 2037

Wir wollen die Lebensqualität in der Region nachhaltig sichern und den Gestaltungsprozess beschleunigen. Daher beteiligt sich Erkelenz im Rahmen des Zweckverbands LANDFOLGE Garzweiler an der Ausrichtung der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2037. Die IGA bietet die einzigartige Chance, den Wandel in der Region sichtbar zu machen und zukunftsorientierte Projekte einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Auch wenn wir für das Projekt eine größere finanzielle Vorleistung stemmen müssen, ist es aus unserer Sicht ein wichtiger Meilenstein in der weiteren Entwicklung des Tagebauumfeldes, den wir gemeinsam mit unseren Nachbarkommunen erfolgreich meistern werden.

Straßenbau anpassen – L 354n mit Augenmaß planen

Ein weiteres wichtiges Projekt war die Anpassung des Baus der Straße L 354 n im Bereich Venrath und Kaulhausen an die neue Tagebauplanung. Die CDU hat sich dafür eingesetzt, dass der Bau dieser Straße erst dann beginnt, wenn die geänderten Abbaugrenzen feststehen. Dieser Ansatz stellt sicher, dass die Infrastrukturprojekte im Einklang mit den Bedürfnissen der betroffenen Bürgerinnen und Bürger umgesetzt werden. Der laufende Prozess zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind, den Straßenverlauf an die neuen Gegebenheiten anzupassen und dabei die größtmögliche Bürgerbeteiligung sicherzustellen.

LEADER: Ehrenamt stärken – Dorfleben gestalten

Die CDU Erkelenz hat den Beitritt der Stadt Erkelenz zur LEADER-Region „Rheinisches Revier an Inde und Rur“ zum 1. Januar 2023 unterstützt. Damit wurden neue Fördermöglichkeiten geschaffen, um ehrenamtliches Engagement und bürgerschaftliche Projekte in den Dörfern, insbesondere am Tagebaurand, gezielt zu unterstützen. Ein Beispiel ist die Sanierung des Gemeinschaftshauses „Gaststätte Bruns“ in Venrath. Dies ist das erste Projekt im Stadtgebiet, das von dem Förderprogramm profitiert. Mit EU-Mitteln können in den nächsten Jahren weitere Projektideen umgesetzt werden, die das Miteinander stärken und die Zukunftsfähigkeit der Dörfer sichern. Die CDU Erkelenz setzt sich dafür ein, dass dieses Förderprogramm weiterhin aktiv genutzt wird und die ehrenamtlichen Initiativen städtische Unterstützung erhalten.

Holzweiler als Siedlungsschwerpunkt verankert

Die Modernisierung der Infrastruktur in Holzweiler ist in vollem Gange. Die alte Schule wird in ein Gemeinschaftshaus umgewandelt – ein Projekt, das kurz vor der Fertigstellung ist und den sozialen Zusammenhalt im Ort stärken wird. Gleichzeitig setzt sich die CDU Erkelenz für eine nachhaltige Entwicklung von Holzweiler als Wohnstandort ein. Ein bedeutender Erfolg ist dabei die Aufnahme von Holzweiler als „Allgemeiner Siedlungsbereich“ in den Regionalplan. Die Initiative der CDU Erkelenz beim Regionalrat Köln zeigt Wirkung: Der Planungsrahmen für die zukünftige Entwicklung ist gesetzt und sichert Holzweiler neue Perspektiven.