Sicher, vernetzt und zukunftsfähig.
Unsere Ziele für 2025 bis 2030:
- Verlagerung des Schwerlastverkehrs aus den Dörfern
- Verlängerung der Tagebaurandstraße L 277n unter möglichst geringem Flächenverbrauch
- Erneuerung der Bahnunterführung Mühlenstraße/Neusser Straße
- Verbesserung der Kreuzungssituation L 19/L 46 in Gerderath durch Einsatz beim Land NRW
- Verbesserung der Verkehrssituation am Kölner Tor
- Ausbau der vier Radvorrangroutenkonzepte zur Anbindung der Dörfer an die Innenstadt
- Verlängerung des Fuß- und Radweges an der L 19 von Kückhoven bis Holzweiler
- Neubau des Radweges Gerderath-Kleingladbach an der K 28
- Herstellung einer Fuß-/Radwegeverbindung im „Blau-grünen Band“ am Tagebau
- Verbesserung der Verbindung Holzweiler/Keyenberg
- Bau des interkommunalen Rad-/Fußweges zwischen Venrath und Herrath
Wir wollen, dass alle Menschen in Erkelenz gut und sicher unterwegs sein können – zu Fuß, mit dem Rad, dem Bus oder dem Auto. In den letzten Jahren haben wir wichtige Weichen gestellt: Neue Fahrradstraßen, ein Radvorrangroutennetz in Planung, das innerstädtische Verkehrskonzept und die neue Mobilstation an der Ostpromenade sind nur einige Beispiele, die zeigen: Wir denken Mobilität klimafreundlich, vernetzt und generationengerecht.
Das neue Parkhaus an der Ostpromenade dient als Mobilitätshub und ist mit Busanbindung, sicheren Fahrradabstellanlagen und Lademöglichkeiten ausgestattet. Maßnahmen wie die barrierefreie Neugestaltung von Westpromenade, Franziskanerplatz und Ziegelweiherpark stärken die „begeh- und besitzbare Stadt“.
Gleichzeitig bleiben viele Aufgaben, zum Beispiel: Verkehrsberuhigung in den Dörfern, besserer ÖPNV, Ausbau von Radwegen, Entlastung von Verkehrsknotenpunkten und die Förderung klimafreundlicher Alternativen.
Das haben wir vor:
Dörfer entlasten – Stadt verbinden
Wir setzen uns dafür ein, den Schwerlastverkehr konsequent aus den Dörfern herauszuhalten, um die Lebensqualität vor Ort zu verbessern. Ein zentraler Baustein dafür ist die Verlängerung der Tagebaurandstraße L 277n, die unter möglichst geringem Flächenverbrauch realisiert werden soll. Die geplante Ortsumgehung L 364 für Gerderhahn und Golkrath bleibt für uns ein vordringliches Ziel. Wir fordern weiterhin eine vollständige Umsetzung dieser wichtigen Entlastungsstraße und stehen dazu im engen Austausch mit der Landesregierung.
Die Verbesserung der Kreuzungssituation an der L 19/L 46 in Gerderath ist eine konkrete Maßnahme, um den Verkehrsfluss sicherer und effizienter zu gestalten. Darüber hinaus setzen wir uns für eine geordnete Verkehrsführung am Kölner Tor ein, um diesen viel befahrenen Bereich für alle Verkehrsteilnehmer übersichtlicher und sicherer zu machen. Dieses Vorhaben ist Teil der Innenstadtumgestaltung im Rahmen von „Erkelenz 2030“.
Radverkehr stärken
Der Radverkehr ist ein zentraler Bestandteil unserer Mobilitätsstrategie. Wir möchten die vier geplanten Radvorrangrouten pragmatisch realisieren, um die Dörfer besser mit der Innenstadt zu verbinden. Ergänzend sollen neue Radwege entstehen und bestehende Verbindungen verlängert werden – etwa zwischen Gerderath und Kleingladbach, Kückhoven und Holzweiler sowie zwischen Venrath und Herrath.
Wir wollen das Bike-Sharing-Angebot ausbauen – nach erfolgreicher Einführung der Stationen u.a. am Bahnhof und Johannismarkt.
Im Bereich des Tagebaus wollen wir sichere Fuß- und Radwege innerhalb des sogenannten „Blau-Grünen Bands“ schaffen, um neue Freizeit- und Alltagsverbindungen zu ermöglichen.
Öffentlichen Nahverkehr ausbauen
Der öffentliche Nahverkehr wird künftig noch flexibler – mit zusätzlichen Haltestellen für den ERKA-Bus und besserer Taktung.
Mit der ICE-Anbindung in Richtung Berlin ist Erkelenz auch überregional näher an die Metropolen herangerückt. Perspektivisch setzen wir uns zudem für eine zusätzliche Regionalbahnanbindung zur Taktverdichtung ein – als Teil der revierweiten ÖPNV-Strategie.
Verkehrsknotenpunkte entlasten
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der dauerhaften Verbesserung zentraler Verkehrspunkte. So soll die Unterführung Mühlenstraße/Neusser Straße grundlegend erneuert werden. Auch die Kreuzung an der Aachener Straße/Goswinstraße und weitere Knotenpunkte im Stadtgebiet wurden analysiert, um dort zielgerichtet Verbesserungen umzusetzen.
Alle Maßnahmen werden eng mit den strategischen Zielen von „Erkelenz 2030“ verzahnt – für eine Mobilität, die langfristig trägt.