CDU Stadtverband Erkelenz

Günter Krings & Wilfried Oellers im Gespräch

„Politik hört nicht an unserer Kreisgrenze auf", sagte Peter London, Vorsitzender des CDU Stadtverbandes Erkelenz, zum Auftakt der Veranstaltung, „die gemeinsamen Themen in unserer Region, wie z.B. der Braunkohletagebau, oder der Eiserne Rhein, verbinden uns automatisch mit unseren Nachbarkommunen". Der Erkelenzer CDU Stadtverband hatte im Rahmen des Bundestagswahlkampfes zu einem gemeinsamen Austausch der beiden CDU Bundestagskandidaten Dr. Günter Krings aus Mönchengladbach und Wilfried Oellers aus dem Kreis Heinsberg in die Oerather Mühle eingeladen. „Günter Krings sitzt seit 2002 im Bundestag, er kommt aus Herrath und kennt als fast Erkelenzer unsere Region sehr gut", so London weiter, „Wilfried Oellers ist wie Günter Krings Jurist, er kandidiert zum ersten Mal für den Bundestag und zeigt schon seit seiner Nominierung Ende 2012 ein beeindruckendes Engagement für unseren Kreis". Beide Kandidaten sind ehrenamtlich in Vereinen engagiert, während sich Günter Krings der freiwilligen Feuerwehr verschrieben hat, ist Wilfried Oellers als Trompeter im Musikverein aktiv. Auch in der Diskussion lagen die beiden Juristen oft auf einer Wellenlänge. „Wir zahlen seit Jahren einen hohen Preis für die Energiesicherheit unseres Landes", sagte Krings zu den Anwesenden, „wir brauchen erneuerbare Energien, so lange sie aber nicht bezahlbar sind, wird man auch in Zukunft auf Braunkohle zurückgreifen". „Unser Interesse gilt den Menschen, nicht dem Stromkonzern", ergänzte Wilfried Oellers, „es muss im Bergbaurecht eine Beweislastumkehr bei Schadensersatzforderungen geben, nur so können wir auch den Bewohnern des späteren Tagebaurandes sichere Perspektiven geben".
Neben dem Braunkohletagebau bewegte die Anwesenden besonders das Thema „Eiserner Rhein", eine alte Bahntrasse deren Reaktivierung schon seit Jahren intensiv diskutiert wird. Ein Vertreter der Wegberger Bürgerinitiative machte nochmal deutlich dass über 500.000 Menschen in mehreren Ländern von diesem Projekt betroffen sind. „Ich befürworte bei diesem Thema einen praktischen Ansatz", so Krings weiter, „eine Reaktivierung des Eisernen Rheins ist den Bürgerinnen & Bürgern nicht zumutbar, eine geplante neue Trasse entlang der A 52 nicht finanzierbar". Günter Krings sprach sich daher für eine Ertüchtigung der bestehenden Strecken aus, hier könnte noch ein großes Nutzungspotenzial gehoben werden. „Wir sind nicht gegen eine Anbindung von Antwerpen an Nordrhein-Westfalen", ergänzte Oellers, „aber eine Reaktivierung der historischen Trasse lehnen wir ab". Natürlich waren auch bundespolitische Themen im Fokus der Diskussionsteilnehmerinnen und –teilnehmer. „Rot-Grün redet unser Land schon seit Wochen schlecht, obwohl wir seit 2005 einen riesen Schritt nach vorne gemacht haben", sagte Krings, „in den Bereichen Arbeitsplätze schaffen, Wirtschaftswachstum ermöglichen und Schulden abbauen, haben wir 2013 den sog. Turn around (Wendepunkt) geschafft". Im Jahr 2015 kann erstmals seit 1969 wieder ein ausgeglichener Bundeshaushalt erreicht werden, der ehemals kranke Mann Europas ist laut Krings wieder genesen und führe Europa jetzt wirtschaftlich an. „Die Einkommensschere zwischen Arm und Reich schließt sich langsam wieder, um dies auch weiterhin gewährleisten zu können, ist es allerdings wichtig zu verstehen, dass vor dem Verteilen das Erarbeiten stehen muss", erläuterte Krings, „eine Kuh kann nicht im Himmel gefüttert und auf Erden gemolken werden. Ginge es nach den Linken würde der Staat zunächst die Kuh vom Hof treiben und später auf Antrag vielleicht ein Kotelett zurückgeben". Was die Bundesregierung erreicht habe, müsse nach Krings immer wieder neu erarbeitet werden, man könne sich auf Wohlstand nicht ausruhen. „Als Ratsherr sehe ich beim Thema Finanzen den Bund in der Pflicht die finanzielle Sicherheit der Kommunen zu gewährleisten", sagte Oellers zu den Anwesenden, „ohne zusätzliche finanzielle Mittel können an die Kommunen keine weiteren Aufgaben übertragen werden". Die aktuelle Bundesregierung habe bereits gezeigt dass dies möglich sei. Die von der SPD an die Kommunen übertragenen Kosten für Erwerbsbehinderte seien vom Bund wieder übernommen worden, dies bedeute eine Einsparung von 12 Mio. Euro im Jahr. Nach vielen weiteren Punkten griffen die Kandidaten zum Abschluss noch das Thema Kindertagesstätten auf. „Gute Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind mir persönlich sehr wichtig", so Oellers, „Eltern brauchen eine Wahlfreiheit wie sie ihr Familienleben gestalten wollen, für mich zählt auch die Förderung von Betriebskindergärten dazu". „Kindertagesstätten waren in Nordrhein-Westfalen nach Jahrzehnten Rot-Grün fast nicht vorhanden", ergänzte Krings, „es war ein nationaler Kraftakt die gesetzlich zugesicherten Plätze zu erreichen, ohne die umfangreichen finanziellen Hilfen aus Berlin wäre dies nicht möglich gewesen". „Ich bedanke mich bei Günter Krings und Wilfried Oellers für die spannende Diskussion", sagte London in seinem Schlusswort, „wir konnten alle sehen dass wir zwei tolle, engagierte Kandidaten haben, die es verdient haben Ihre Wahlkreise in Berlin zu vertreten".

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