Bürgergespräch des CDU-Ortsverbandes Erkelenz wird erneut gut angenommen
Beim Bürgergespräch an der Kreuzung Aachener Straße / Commerdener Höhe setzte sich der Trend aus den vergangenen Bürgersprächen einer regen Beteiligung durch anwohnende Bürgerinnen und Bürger fort. Etwa 30 Personen folgten der Einladung des CDU-Ortsverbandes Erkelenz und nutzten die Gelegenheit des Meinungsaustauschs und der Information am ehemaligen REWE-Logistikcenter, wo sich demnächst ein Bau- und Möbelmarkt sowie kleinteiligeres Gewerbe niederlassen soll. Aus dem Stadtrat waren u.a. Dr. Arno Lennartz, Liselotte Jopen, Roland Schiefer und Klaus Steingießer anwesend, die die angrenzenden Wahlbezirke vertreten.

„Im Bezirksausschuss Erkelenz-Mitte haben wir uns mit den Auswirkungen des neuen Projekts in Bezug auf die Lärmemissionen und den Verkehrsfluss intensiv auseinandergesetzt“, so Klaus Steingießer, „diese Themen kamen auch von Anliegern beim Bürgergespräch wieder zu Sprache“. So soll die Hauptzulieferung künftig über den großen Kreisverkehr an der Gewerbestraße Süd erfolgen, während eine Zufahrt entlang der Paul-Rüttchen-Straße entfallen, aber eine neue an der Carl-Benz-Straße entstehen soll. Hinsichtlich der Lämauswirkungen kann zum jetzigen Zeitpunkt eher von einer Verbesserung für die Anwohner gegenüber der früheren Situation ausgegangen werden. Die CDU in Erkelenz möchte die Situation aber künftig im Blick behalten, auch hinsichtlich des von ihr beantragten neuen Kreisverkehrs Aachener Straße – Carl-Benz-Straße, der nach den Verkehrsprognosen in Verbindung mit den üblichen Richtwerten derzeit aber noch nicht notwendig ist.

Weitere Schwerpunktthemen waren die Einzelhandelsentwicklung in der Innenstadt mit Blick auf das kürzlich verabschiedete Antragspaket zur Verkehrsoptimierung und die Flüchtlingssituation in Erkelenz, die eine große organisatorische Herausforderung darstellt. „Sicherlich hat auch das gute Wetter seinen Teil zu den zahlreichen Besuchern beigetragen“, so Ortsverbandsvorsitzender Stephan Muckel, „allerdings haben wir auch dieses Mal wieder Zuspruch für das Format des Bürgergesprächs erfahren, da sich viele einen solchen lockeren Austausch wünschen. Für uns als Partei und für die Mandatsträger ist es wiederum eine Hilfe, Meinungen und Anregungen aufzugreifen und in die Entscheidungsprozesse einfließen zu lassen.“