Erkelenz von A bis Z

„Wir wollen unseren Mitgliedern die Vorteile eines Engagements in der CDU wieder näher bringen", so Harald Schlößer, Vorsitzender des CDU Ortsverbandes Erkelenz, „auch wenn eine Mitarbeit im Vorstand aus beruflichen oder zeitlichen Gründen nicht möglich ist, müssen unsere Mitglieder die Chance haben sich an politischen Entscheidungen zu beteiligen". Der CDU Ortsverband Erkelenz hat es sich zur Aufgabe gemacht seine Mitglieder in die politische Arbeit stärker einzubinden. Neben der Nutzung von sozialen Netzwerken, einem regelmäßig erscheinenden Mitgliedermagazin „Bürgernah 2.0" und dem Ausbau der bewährten Bürgergespräche, konnten sich die Mitglieder in zwei exklusiven Versammlungen unter dem Titel „Erkelenz von A bis Z – Ihre Meinung zählt!" über die inhaltliche Aufstellung der CDU für die bevorstehende Kommunalwahl 2014 informieren und Ihre Meinungen einbringen.
„Ob Bürgermeister, Ratsmitglied, Kreis-, Landtags- oder Bundestagsabgeordneter, unsere Mitglieder brauchen auch außerhalb der Wahlkämpfe eine Plattform wo sie sich mit lokalen Spitzenpolitikern zu speziellen Sachthemen austauschen können", sagte der stellv. Vorsitzende des CDU Ortsverbandes Stephan Muckel. „Frühzeitige Informationen aus erster Hand zu bekommen, seine Meinungen, Ziele und Wünsche äußern zu können und die Gewissheit zu haben, dass meine Anliegen direkt in die politischen Entscheidungen einfließen, das ist für uns der besondere Wert einer Mitgliedschaft in der CDU", ergänzte der stellv. CDU Vorsitzende des Ortsverbandes Frank Thies.

1. Was haben wir uns vorgenommen und was haben wir erreicht?
Mit dem Erkelenzer Bürgermeister Peter Jansen.

Als besonderer Gast stand den Mitgliedern bei der ersten Veranstaltung der Erkelenzer Bürgermeister Peter Jansen in intensiven Gesprächen Rede und Antwort. „Erkelenz ist die einzige Stadt in unserer Region die mit der Bevölkerung wächst", sagte Jansen zu den Anwesenden, „wenn wir diese Entwicklung langfristig halten wollen, brauchen wir auch ein angemessenes Angebot um als Stadt attraktiv zu bleiben". In einem kurzen Rückblick lies der Bürgermeister die bereits erreichten Ziele der letzten Kommunalwahl 2009 Revue passieren. „Trotz einer angespannten Haushaltlage haben wir es geschafft Schulden abzubauen und dabei unsere Leistungen für die Bürger beizubehalten", so Jansen weiter, „nur mit einer Stärkung der Eigeninitiativen von Bürgern & Vereinen, können wir das auch in Zukunft schaffen, die Stadt muss, dort wo es möglich ist, weitere Verantwortung übertragen".
Stephan Muckel leitete die anschließende Diskussion und übertrug die Ergebnisse stichwortartig auf eine Pinnwand. „Wir werden ihre Anregungen aus den Gesprächen aufgreifen und im nächsten Kommunalwahlprogramm der CDU berücksichtigen", so Muckel abschließend, „jede Meinung zählt und wird von uns ernst genommen".

2. Was kann die Politik vor Ort erreichen?
Mit dem KPV-Kreisvorsitzenden und Kreistagsabgeordneter Erwin Dahlmanns.

Während der Schwerpunkt in der ersten Veranstaltung bei den inhaltlichen Themen lag, gab der KPV-Kreisvorsitzende Erwin Dahlmanns in der zweiten Veranstaltung einen organisatorischen Überblick. Die Mitglieder erfuhren wie eine Kommunalwahl abläuft und welche Aufgaben die zukünftigen Mandatsträger erwarten. „Kommunale Mandatsträger sind Puffer und Vermittler zugleich", sagte Dahlmanns zu den Anwesenden, „Sie haben die Aufgabe den Bürgern vor Ort die Politik zu erklären und nehmen gleichzeitig Anregungen & Kritik auf, um sie an die entsprechenden Stellen weiterzuleiten". Neben dem Hinweis auf die Einteilung der Erkelenzer Wahlkreise und die einmalig auf 6 Jahre verlängerte Legislaturperiode 2014 bis 2020, warb Erwin Dahlmanns für eine intensive Zusammenarbeit. „Wir müssen auch bei den Kommunalwahlen die Synergie-Effekte nutzen", so Dahlmanns abschließend, „Einerseits hat uns die Bundestagswahl gezeigt welches Wählerpotenzial wir abrufen können, andererseits sollten wir durch ein einheitliches Auftreten, z.B. mit der gemeinsamen Werbelinie der KPV, die CDU geschlossen präsentieren, so lassen sich unsere Botschaften besser vermitteln".
Im weiteren Verlauf der Veranstaltung stellte Frank Thies die organisatorischen Herausforderungen dar, die bis zur Aufstellung der Kandidaten von den Parteien berücksichtigt werden müssen. „Nach der Wahlkreiseinteilung können sich die verschiedenen Parteiebenen mit der Kandidatenfindung beschäftigen", sagte Thies zu den Anwesenden, „dieser Prozess nimmt erfahrungsgemäß die meiste Zeit in Anspruch, da die endgültigen Kandidatinnen und Kandidaten je nach Mandat sowohl im Orts-, Stadt- und Kreisverband bestätigt werden müssen". Abschließend machte Jochen Nußbaum, Schriftführer des CDU Ortsverbandes Erkelenz, in einer Präsentation auf die wichtigsten Eckpfeiler des Kommunalwahlkampfes aufmerksam, die sich in der Vergangenheit oftmals bewährt haben.

„Vielen Dank für die tollen Gespräche, ich denke wir konnten die besonderen Chancen einer Kommunalwahl deutlich machen", sagte Harald Schlösser in seinem Schlusswort, „die CDU ist stark vor Ort, wir werden unsere Mitglieder daher gerne auch in Zukunft zu besonderen Veranstaltungen einladen, um über die Ziele der Erkelenzer CDU gemeinsam zu diskutieren".