Erkelenz braucht eine Disco 2008

„Die Jugendlichen wünschen sich schon seit etlichen Jahren eine Disco in Erkelenz!", sagte der JU-Stadtverbandsvorsitzende Marwin Altmann, „einer Umsetzung dieses wichtigen Projekts muss auf jeden Fall eine faire Chance gegeben werden!". Als Reaktion auf die „Schreckensversionen" der Anwohner im weiteren Umfeld des Bahnhofes fordert die Junge Union alle Beteiligten zu einem intensiven Dialog auf! „Die bisher bekannten Planungen mit einem Disco-Betrieb und vor allem einer Bühne für junge Nachwuchsbands würden eine große Lücke im Jugend- und Freizeitangebot unserer Stadt schließen!", so Altmann weiter, „die verständlichen Bedenken der Anwohner müssen dabei aber natürlich auch umfassend berücksichtigt werden!".

Der Standort einer Disco hänge in erster Linie von der Bereitschaft der Investoren ab, aus diesem Grund müssten alle Beteiligten gemeinsam nach einer tragbaren Lösung suchen. Ob dieser Standort genehmigungsfähig ist, wird in den nächsten Monaten im Bauleitverfahren zu entscheiden sein. Wir fordern die Anwohner auf, sich konstruktiv an diesem Prozess zu beteiligen! Im Vergleich zu den wirklichen „Großraum-Discos" in Himmerich und Geilenkirchen werde die Erkelenzer Version eher die Größe der kleineren Discos in Oberbruch haben, ein verträgliches Ergebnis sollte deshalb nach Meinung der Jungen Union möglich sein. „Erkelenz ist eine der größten Schulstädte in NRW, liegt jedoch bei den attraktiven Freizeitangeboten weit abgeschlagen hinter vielen anderen Städten im Kreis Heinsberg!", bedauerte Marwin Altmann, „die Jugend hat ein berechtigtes Interesse am Bau einer Diskothek und wird dabei von der Jungen Union auch weiterhin tatkräftig unterstützt!".