CDU Stadtverband Erkelenz

Ministerin Scharrenbach besucht die Frauen Union im Kreisverband Heinsberg

Ministerin Scharrenbach besucht die Frauen Union im Kreisverband Heinsberg

Zur ersten Klausurtagung der Frauen Unon im Kreisverband Heinsberg konnte die Vorsitzende Karin Mainka Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung in NRW, sowie Vorsitzende der FU im Landesverband begrüßen.
Beim reichhaltigen Frühstück mit dem Kreisvorstand der FU im Mercator Hotel in Gangelt fand ein interessanter und informativer Austausch statt. Die Ministerin überraschte mit ihrer unkomplizierten, spontanen und kommunikativen Persönlichkeit und wirkte sehr authentisch.
Gegen 11.30 Uhr öffnete die FU ihre Klausurtagung für die Öffentlichkeit. Nach dem Eintrag ins goldene Buch der Gemeinde Gangelt, begrüßte die Vorsitzende Karin Mainka die Ministerin zu ihrem ersten Besuch im Kreis Heinsberg sowie zahlreiche CDU Mitglieder und Gäste. Besonders begrüßte sie Wilfried Oellers MdB, Thomas Schnelle MdL und die Bürgermeister Tholen, Schrammen und Jungnitsch.
Im Dialog mit den Anwesenden berichtete Ministerin Scharrenbach über die Schwerpunkte ihres Ministeriums, stand aber auch bei ressortübergreifenden Fragen kompetent Rede und Antwort.
Den Schwerpunkt “ Heimat “ ihres Ministeriums sieht sie als “ die Brücke “, die den Menschen im Zeitalter der Globalisierung und Digitalisierung Orientierung und Halt geben soll. So unterstützt sie zusätzliche Bezeichnungen der Ortsnamen in Plattdeutsch auf Ortsschildern, als “kleinen, aber wichtigen Beitrag zur Identitätsstärkung in den Gemeinden und Städten “.
Ähnlich vorgehend, ist im Bereich “ Kommunales “ eine Transparenzkommission geplant, die letztendlich zu Bürokratieabbau führen wird, nach Überprüfung der gängigen Standards sowie ein Kommunalfinanzbericht, der Klarheit über die Finanzsituation einer Kommune schaffen wird.
So wie handlungsfähige Kommunen und Städte eine Voraussetzung für sich dort engagierende Bürger sind, so gehören auch Heimat und Wohnen untrennbar zusammen.
Als obere Bauaufsicht ist sie zuständig für die Städtebauförderung, den sozialen Wohnungsbau und ihr Fokus liegt auf Fragen der Baulandmobilisierung. Hier machte die Ministerin deutlich, dass wieder eine Entwicklung von Orten mit einer Einwohnerzahl unter 2000 möglich sein muss!
“ Ihr Ansatz sei es, den Menschen das Leben nicht schwerer zu machen, sondern leichter. Heimat müsse vor Ort gestaltet werden können. Wenn es nicht gelänge, Traditionen zu bewahren und weiterzugeben, werde Heimat schnell austauschbar und uniform“.
Im Bereich Gleichstellung geht es nicht nur um von Gewalt betroffene Frauen und Männer, hier hofft die Ministerin auf eine Erhöhung der Frauenerwerbsquote. Denn nur, wenn Frauen mehr und länger arbeiten, können sie für ihr Alter eine eigenständige Existenzsicherung aufbauen.
Auf das Problem Kernkraftwerk Tihange angesprochen, ist die Antwort der Ministerin unmissverständlich: Wir sind sehr klar fokussiert, dass wir das nicht wollen.
Die Frauen Union im Kreisverband Heinsberg wünscht der Ministerin viel Energie und Kraft auf diesem Ministersessel.

Dagmar Ohlenforst

 

Foto: A.-P. Thomas

 

Nach oben
JSN Boot template designed by JoomlaShine.com