Frühjahrstreff der Kreishandwerkerschaft Heinsberg
Frühjahrstreff der Kreishandwerkerschaft Heinsberg mit Bernd Krückel MdL

Beim Frühjahrstreff der Kreishandwerkerschaft Heinsberg, zu dem der Kreishandwerksmeister Wilfried Wiesenborn eingeladen hatte, positionierte sich unsere Kandidatin für das Europaparlament, Sabine Verheyen MdEP, zum Thema „Meisterpflicht in Deutschland" eindeutig: „Ohne den Meisterbrief bricht uns die handwerkliche Mitte weg. Der Meisterbrief ist für mich aus Europa nicht wegzudenken!" erklärte die Europaabgeordnete dem Publikum.

Auch für mich ist die Abschaffung des Meisterbriefs, wie sie die europäische Kommission fordert, nicht hinnehmbar. Zu welcher Abwärtsspirale die Abschaffung führen würde, ist am Beispiel des Fliesenlegerhandwerks seit 2004 sichtbar. Alleine im Kammerbezirk Aachen gibt es sechsmal mehr Betriebe als zuvor. Diese Betriebe bilden allerdings auch nicht aus. Damit bleibt der Nachwuchs in diesem Handwerk auf der Strecke.

Auch zur Ausbildung durch Handwerksmeister, und deren Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt bezog Sabine Verheyen Stellung: „Zur Stabilität in Europa trägt das Handwerk mit gut ausgebildeten jungen Menschen bei, zur Stärke Europas mit seiner hohen Qualifikation." Außerdem merket sie an: „Dass Deutschland mit acht Prozent die niedrigste Arbeitslosenquote bei Jugendlichen hat, ist ein Verdienst der dualen Ausbildung."

Der Export dieses Erfolgsmodells in andere Länder rufe Schwierigkeiten hervor, und hänge eng mit dem Meisterbrief zusammen. Der Meisterbrief sei gerade bei der Ausbildung junger Menschen auch mit den notwendigen arbeitspädagogischen Grundlagen verbunden."

Foto v.l.n.r.: Wilfried Oellers MdB, Kreishandwerkermeister Wilfried Wiesenborn, Sabine Verheyen MdEP, Bürgermeister Wolfgang Dieder, Bernd Krückel MdL