Kernenergie – und was dann?

Kernenergie_und_ 

Hochkarätig besetztes Podium der CDU in der Stadthalle Erkelenz

Erkelenz, 06.06.2011 - Aktuell am Tag des Ausstiegsbeschlusses der Bundesregierung begrüßte Kreisvorsitzender Bernd Krückel die Teilnehmer und die 100 interessierten Zuschauer, die von den Experten erfahren wollten, welche Probleme und Belastungen, aber auch welche Chancen mit dem Umbau der Energiewirtschaft bis zum Jahr 2022 auf die Gesellschaft zukommen.

Unter der Moderation von Gerd Hachen diskutierten Markus Palic (West Energie und Verkehr), Dr. Wilhelm Schiffer ( Energieexperte des RWE ) und Prof. Dr. Manfred Fischedick ( Vizepräsident des Wuppertal Instituts für Klima und Energie ).

Themenfelder waren:
- Das Ausmaß von Einsparmöglichkeiten
- Der Ausbau Regenerativer Energien
- Wie viele Gas- oder Kohlekraftwerke werden noch gebraucht ?
- Fragen des notwendigen Netzausbaus und der Möglichkeiten Strom zu speichern
- Wie verändert sich der Strompreis  für Privatkunden und stromintensive Industrie ?
- Wie groß ist die Gefahr des Imports von Kernenergiestrom ?

Die Zuschauer erhielten eine Fülle von Informationen, bei der am Ende auch ein Blick auf die spez. Situation in NRW und die sehr dominante Rolle der Braunkohleverstromung nicht fehlte. Die Diskussion verdeutlichte, dass NRW  - anders als Süddeutschland – keine Strombedarfslücke aufweist. Dafür könnte eine Überbetonung von Braunkohlenkraftwerken wegen zunehmenden Belastungen durch Emissionszertifikate und geringeren Laufzeiten zu einer wirtschaftlichen Hypothek für NRW werden.

Die CDU demonstrierte mit dieser Veranstaltung, dass sie fest entschlossen ist, den beschlossenen Ausstieg aus der Kernenergie umzusetzen. Dabei wurde den anwesenden Bürgern auch ein realistisches Bild der Herausforderungen und Belastungen durch die Experten vermittelt. An diesem Abend ging es nicht um parteipolitische Standpunkte oder Bewertungen.

Der nächste Schritt soll die möglichst breite Diskussion mit den Bürgern sein, aus der wir als CDU dann weitere Anregungen für unseren parteipolitischen Standpunkt sammeln wollen. Dafür planen wir mindestens eine weitere Veranstaltung für die 2. Jahreshälfte. Gerd Hachen bietet auch an, für Veranstaltungen auf der Ebene der Stadtverbände zur Verfügung zu stehen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung können Sie in dem beigefügten Dokument (PDF) ersehen.  Podium_Darstellung.pdf

Zusätzliche Informationen